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Wir alle kennen diesen Brauch: Zum Osterfest versenden wir unsere Osterpost an Freunde und Verwandte. Dieser Brauch scheint sich aber schon im Jahr 1900 etabliert zu haben. Bis 1898 wurden Osterkarten nur sporadisch versendet. Anschließend entwickelte sich ein regelrechter Boom, denn von nun an nahm der Versand weltweit stark zu. Damals hat sich bereits eine Postordnung entwickelt, welche die Beschriftung von Karten regulierte. So war es zunächst lediglich gestattet, die Adresse auf der Rückseite, neben der Briefmarke zu notieren. Diese Ordnung führte dann zur "Verunzierung" der Bild- beziehungsweise Vorderseite. So kam es, dass die Post in Deutschland und Österreich im Jahr 1905 eine neue Ordnung aufstellte. Damit wurde die Rückseite aufgeteilt auf das Adressfeld aufgeteilt und es wurde eine Freifläche für persönliche Mitteilungen eingeräumt. Ein Jahr später wurde die neue Aufteilung auf dem Weltpostkongress in Rom vorgestellt und beschlossen. Auf den Postkarten wird das Osterfest in der Regel als Aufbrechen der Natur gefeiert. Damit ist der Aufbruch aus dem "Winterschlaf" gemeint. Als beliebte Motive gelten dabei Lämmer, Kinder, Eier, Küken, Frühlingsblumen oder eine Frühlingslandschaft. Der Osterhase gilt als personifiziertes Fruchtbarkeitssysmbol und wurde schon zur damaligen Zeit gern in Kombination mit Eiern dargestellt. Kleine Kinder galten dabei als Glücksträger und wurden auch häufig im Zusammenhang mit Hoffnung dargestellt. Doch dieses Symbol änderte sich mit dem Ersten Weltkrieg als uniformierte Soldaten die kleinen Kinder ablösten. Zu dieser Zeit war es üblich, dass der Osterhase einen militärischen Auftritt hinlegte. Religiöse Osterpostkarten zeigen eine Vielzahl an Motiven. Zum Beispiel die Auferstehung Christi aus seinem Grab oder Jesus als Hirte mit einem Lamm in den Armen. Diese Karten wurden häufig mittels chromolithographischen Verfahren hergestellt. Teilweise handelte es sich dabei auch um Fototypien. Deise Karten wurden in der Regel veredelt. Entweder mit einer Gold- oder Silberfarbe, um die Karte zu prägen. Bei den echten Fotografien handelte es sich um Fotoabzüge, welche teilweise koloriert wurden. Meist unter Einsatz von Schablonen. Diese Fotokarten zeigten meist gestellte Szenen, welche sich vor einem gemalten Hintergrund "abspielten". Ostergruß per Karte oder Brief? Doch wie sieht der perfekte Ostergruß eigentlich aus? Diese Entscheidung richtet sich natürlich immer nach dem Umfang Ihres Ostergrußes. Die Osterkarte stellt selbstverständlich den Klassiker dar und eignet sich hervorragend für das Versenden von kurzen Grußbotschaften. Wenn Sie Ihre Kunden natürlich auf ein themenbezogenes Spezialsortiment oder auf ein saisonales Preisangebot hinweisen wollen, eignet sich natürlich der Brief als ideales Medium für Ihre Osterpost. An welchen Kundenkreis Sie Ihre Osterkarte richten, muss natürlich individuell abgestimmt werden. Damit Ihre Osterkarte besonders gut zur Geltung kommt, sollte sowohl die Optik als auch der Text ganz persönlich auf den Empfänger abgestimmt sein. Machen Sie dazu einfach mal einen kurzen Ausflug in die Verkaufspsychologie und klassifizieren Sie Ihre verschiedenen Kundentypen. Dabei können Sie Ihre Kunden schematisch einteilen. Zum Beispiel in gesellig, reserviert und selbstsicher. Diese Attribute geben bereits Aufschluss darüber, wie die Kommunikationsplanung gestaltet werden kann. Daraus können Sie beispielsweise ablesen, dass die Verlässlichkeit bei einem reservierten Kunden im Mittelpunkt der Geschäftsbeziehung steht. Dementsprechend wird Ihr reservierter Kunde eher eine sachliche Osterkarte bevorzugen, welche mit Fakten überzeugt. Diesen Kunden dürfen Sie im Schriftverkehr mit einer formalen Anrede begegnen. Reservierte Kunden haben wie alle anderen Kunden auch, Ihren ganz eigenen Stil. Dieser wird in der Regel als hochwertig, über dezent-klassisch bis hin zu traditionell beschrieben. Nutzen Sie diese Kriterien, wenn es um die Auswahl des Kartenmotivs geht. Ein geselliger Kunde priorisiert andere Merkmale. Diese werden von Sicherheit und Vertrauen dominiert. Der Stil von geselligen Kunden wird in der Regel als emotional, kommunikativ und fröhlich beschrieben. Diese Kunden legen großen Wert auf Details und stellen die Kontaktqualität vor das Geschäft. Hier darf es in der Anrede auch etwas persönlicher zugehen. Seien Sie kreativ und nutzen Sie auch Script Fonts, also Schrifttypen welche handschriftähnlich beziehungsweise kalligraphisch sind, um Ihren Text zu gestalten. Dann gibt es da noch die selbstsicheren Kunden, welche Wettbewerb und Leistung an oberster Stelle setzen. Gehen Sie ruhig davon aus, dass es sich bei diesen Kunden um Top-Performer handelt, welche unbedingt begeistert werden wollen. Diese Menschen bevorzugen in der Regel dynamisch formulierte und kurze Inhalte. Ihr persönlicher Stil lässt sich am besten mit einer Neigung zum Extravaganten und zum Besonderen beschreiben. Wenn also eine allgemeine Karte diese Ansprüche erfüllt, dann kann diese auch schon mal eine klassische Osterkarte ersetzen. Machen Sie die Art der Anrede von Ihrer Beziehungsqualität abhängig. Haben Sie sich erst einmal mit diesen wichtigen Grundlagen konfrontiert, können Sie das Konzept Ihrer persönlichen Osteraktion angehen. Osterkarten kaufen oder basteln? Das Kaufen von Osterkarten ist nicht schwer und geht eigentlich immer. Doch wer lieber selbst eine Osterkarte basteln möchte, wird feststellen dass das nicht so ganz einfach ist. Wer sich dennoch die Mühe macht, wird feststellen dass selbstgebastelte Osterkarten immer etwas ganz Besonderes sind und im Gegensatz gekauften Osterkarten natürlich mit Persönlichkeit punkten. Wenn Sie sich dann entschieden haben, stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, Ihre Osterkarten zu versenden. Natürlich gibt es die klassische Methode: Sie gehen in das Geschäft, wählen ansprechende Osterkarten aus und versenden diese mit der Post. Aber denken Sie einmal über die Alternative nach. Sie basteln Ihre Osterkarten selbst und überreichen diese auch persönlich. Damit gewinnen Sie und der Beschenkte viel mehr, als wen Sie den klassischen aber unpersönlichen Weg über die Post wählen. Im digitalen Zeitalter hat sich natürlich das World Wide Web etabliert. Wir eröffnen unsere Bankkonten online, wir bestellen unsere Blumensame im Netz und widmen natürlich einen Großteil an Freizeit dem virtuellen Onlinefaktor in Form von Spielen und Social Network. Da ist es nicht verwunderlich, dass auch der klassische und traditionelle Brauch Osterkarten zu versenden, den Weg ins Internet gefunden hat. Zahlreiche Anbieter ermöglichen den Versand von Osterkarten im Netz. Dazu gibt der Suchende lediglich ein paar Keywords in eine der gängigen Suchmaschinen ein. Zum Beispiel "Osterkarten selbst gestalten". Nun werden unzählige Anbieter aufgelistet, welche den Versand von digitalen Osterkarten ermöglichen. Wenn sich der Suchende für eine Seite entschieden hat, wählt er dort zunächst das entsprechende Kartenformat. Anschließend wird das Motiv gewählt. Viele Anbieter stellen dafür einen Kartendesigner zur Verfügung, mit dem das Layout gestaltet werden kann. Der Kunde wählt das gewünschte Motiv, integriert eine persönliche Botschaft wobei natürlich auch die Schriftart, die Farbe und die Größe bestimmt werden kann und integriert auf Wunsch auch ein schönes Foto. Mit dem bestätigten Kauf werden die Osterkarten dann ausgedruckt und an den Empfänger versendet. Es gibt sogar animierte Osterkarten, welche eine Melodie abspielen oder ein 3D-Motiv präsentieren. Alternativ können auch bestimmte Programme heruntergeladen werden. Dabei handelt es sich in der Regel um eine kostenlose Software, mit der das entsprechende Programm ganz einfach auf den eigenen Rechner geladen wird. Nach dem Download wird das Programm gestartet und die Osterkarten können selbst gestaltet werden. Auch hier wird der Kartentyp, das Motiv, die Schrift und nach Bedarf ein Image ausgewählt. Diese Programm eigenen sich jedoch häufig für den digitalen Versand. Das bedeutet, dass das fertig gestellte Layout anschließend per Email versendet wird. Dabei handelt es sich jedoch um einen sehr unpersönlichen Weg, den Ostergruß zu versenden. Deshalb entscheiden sich viele Menschen dafür, die Osterkarten selbst zu basteln. Auch diese Menschen sind mit dem Internet gut beraten. Hier finden sich zahlreiche Seiten zum Thema. Unzählige Tipps und Bastelanleitungen erklären auch Laien, wie man sich selbst schöne Osterkarten bastelt. Meistens sind dafür nicht einmal teure Bastelutensilien nötig. Manchmal reicht dafür auch schon eine einfache Zeitung beziehungsweise die Buchstaben aus einer Zeitung. Wer Kinder hat, kann diese natürlich immer in das Bastelgeschehen mit einbinden. In vielen Kindergärten und Schulen ist es üblich, gemeinsam mit den Kindern hübsche Osterkarten zu basteln. Dabei haben die Kleinen natürlich immer viel Spaß und können ihre Inspirationen auch mit nach Hause nehmen. Wer noch mehr Tipps benötigt, hat auch die Möglichkeit sich Bücher zum Thema in der Bibliothek auszuleihen. Diese Bücher beinhalten nicht nur Tipps für Osterkarten, sondern liefern auch Inspirationen für anderen Anlässe und Festlichkeiten. Meistens ist das Basteln von Osterkarten so einfach, dass selbst Menschen mit zwei linken Händen es schaffen, schöne Osterkarten zu basteln. Sie dürfen dabei jedoch nicht den Mut verlieren. Osterkarten selber stempeln Nutzen Sie doch einmal die Möglichkeit, Ihre Osterkarten selbst zu stempeln. Damit haben Sie die Möglichkeit persönliche Grüße zu versenden und ganze besonderen Menschen eine ganz besondere Freude zumachen. Auch hier haben Sie wieder die Möglichkeit, die Kleinen mit einzubinden. Diese stempeln erfahrungsgemäß sehr gern und werden großen Spaß an Ihrer Bastelaktion haben. Das Stempeln von Osterkarte ist auch nicht sehr teuer, denn Sie müssen keine Stempelkissen kaufen. Die Stempel können beispielsweise aus Kartoffeln oder Kork gebastelt werden. Diese werden dann mit Wasserfarben bestrichen und auf die Karte gestempelt. Wer etwas mehr Fingerspitzengefühl an den Tag legt, kann auch einen Stempel aus Radiergummi schnitzen. Diese Arbeit eignet sich natürlich nicht für kleine Kinder, jedoch können Erwachsene damit eindrucksvolle Stempel herstellen. Mit diesen Stempeln lassen sich immer ganz persönliche Botschaften auf die Karten drucken. Natürlich erfordert diese Technik etwas Geschick. Deshalb sollten zunächst einfache Formen wie zum Beispiel kleine Blumen, Herzen oder Sterne in den Radiergummi geschnitzt werden. Dazu werden die Konturen ganz einfach auf den Radiergummi gezeichnet und mit einem Cuttermesser weggeschnitzt. 3D-Karten basteln Individuelle und vor allem eindrucksvolle Osterkarten lassen sich auch hervorragend mit einem 3D-Effekt darstellen. Zum Beispiel mit der nachfolgenden Bastelidee, welche das Ostergras im 3D-Effekt darstellt und so für Staunen und Freude sorgt. Dafür benötigen Sie Tonkarton für die Osterkarten, Tonpapier für die Motive, klassisches Papier, Bleistift und Lineal, eine Schere, Klebstoff und einen schwarzen Stift. Aus dem Tonkarton wird ein Rechteck ausgeschnitten welches die Maße 22 x 16 cm aufweist. Anschließend messen Sie die senkrechte Mittellinie aus und ritzen diese mit der Schere an. Auf diese Weise können Sie Karte besser falten. Nun brauchen Sie klassisches beziehungsweise normales Papier, welches in der Mitte gefaltet wird. An den Seitenrand wird ein halber Hasenkörper gezeichnet. Der Kopf sollte etwa 4 und der Körper etwa 6 cm lang sein. Nun schneiden Sie den Umriss aus und falten das Bastelpapier auseinander. Jetzt zeichnen Sie ein Ohr von 4 cm Länge und einen Arm von 3 cm Länge auf das das Papier. Schneiden Sie beide Teile aus. Übertragen Sie nun Ihre Vorlage auf braunes Tonpapier. Beide Vorlagen werden dann doppelt ausgeschnitten, damit Sie zwei Arme und zwei Ohren haben. Nun zeichnen Sie ein Ei von 3 cm Länge auf Papier und schneiden es aus. Das Ei kann jetzt auf Tonpapier übertragen werden. Wählen Sie dazu verschiedene Farben von Tonpapier, damit Sie bunte Eier erhalten. Sie benötigen mindestens sieben Eier. Nun müssen Sie einen Streifen von 33 cm Länge ausschneiden, welcher das Gras darstellt. Nutzen Sie dazu grünes Tonpapier. An den Seiten werden dazu Zacken in den Streifen abgeschnitten. Nun können Sie den Hasenkörper zusammen mit den Ohren auf die Innenseite der Karte kleben. Beides wird auf die rechte Kartenseite geklebt. Sobald Sie den Hasen fixiert haben, können Sie ihm ein hübsches Gesicht malen. Nun werden noch die Arme und ein Ei aufgeklebt. Zwei weiteren Eier positionieren Sie dann in der rechten Ecke und kleben diese fest. Der ausgeschnittene Grasstreifen wird nun von rechts aufgeklebt. Diesen fixieren ebenfalls auf der rechten Kartenseite. Der Grasstreifen wird nun von der Kartenmitte aus nach rechts umgefaltet. Jetzt können Sie noch ein paar Eier hinter dem Streifen fixieren und festkleben. Nun muss der Grasstreifen wieder nach links umgefaltet werden. Und zwar wieder von der rechten Seite aus. Nun wird ein letztes Ei hinter dem letzten Abschnitt des Streifens geklebt und fertig ist Ihre selbst gebastelte 3D-Osterkarte.

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